Eingewöhnung in der Kita

Eingewöhnung in der Kita

Morgen ist es soweit...

Unsere kleine Erbse hat ihren ersten Tag in der Kita! Das ist, zugegeben, schon ein kleiner Meilenstein für uns.

Es ist zwar nicht mehr ganz neu für uns, dass unsere Tochter den Tag über von uns getrennt ist - da sie schon ein Jahr lang bei der Tagesmutter war - aber dennoch ist das auch ein großer Schritt für uns.

Familienfoto

Familienfoto

Im Moment bin ich noch etwas hin- und hergerissen. Ich finde die ganze Sache hat mehrere Blickwinkel, aus denen man sie betratchten kann/muss:

Zum einen war die Zeit bei unserer Tagesmutter schon eine recht behütete Zeit für Ella. Für uns alle war es, als hätte Ella einfach eine dritte Oma dazubekommen. Es war für uns Erwachsene ein sehr freunschaftliches und für Ella eine sehr familiäres Verhältnis. Ich bin sehr dankbar, dass Ella dieses erste Jahr - nach meinem Jahr Elternzeit - dort verbringen durfte. Es war nie ein Problem, wenn ich es mal nicht ganz pünktlich zum Abholen geschafft habe, weil ich im Stau stand, Ella einen kleinen Schnupfen hatte oder ich einen Arbeitstag hin- oder herschieben musste. Und Ella konnte dort als einziges Kind die komplette Aufmerksamkeit genießen. Aber nun ja... diese Zeit endet jetzt und eine neue beginnt!

Damit kommen wir zu einem zweiten Gesichtspunkt: Sicher ist es für Ella schön und auch wichtig nun auch mit anderen Kindern zu spielen und herumzutoben. Das freut mich sehr für sie und als wir am Montag zur Anmeldung in der Kita waren, da ist sie auch gleich auf die kleine Kinderküche zugestürmt und wollte  "Essen kochen" und das Bällebad erobern. Ich denke also, dass dies ein guter nächster Schritt für sie ist.

Für uns als Familie, die wir ja noch recht neu in diesem kleinen Örtchen wohnen, bedeutet es einen weiteren kleinen Schritt im -"Hier Ankommen"! Wir werden andere Kinder und deren Eltern kennenlernen und wir hoffen sehr, dass sich hieraus die ein oder andere Freundschaft für unser Leben hier ergeben wird.

Ein kleiner Fuß - geht in die Welt

Ein kleiner Fuß - geht in die Welt

Aber natürlich bleibt da trotz allem ein wenig - nun ich will nicht sagen Angst - aber Bedenken darüber - mein Kind nun wieder jemandem Neuen anvertrauen zu müssen. Und ich bin immer noch der Ansicht, dass die Kleinen auch mit fast 2 Jahren noch recht klein sind. ... aber es hilft ja nichts! Es heißt eben: Ein weiteres Mal darauf vertrauen, dass man sein Kind in gute und liebevolle Hände abgibt, die sich in allen Situationen des Alltags seiner annehmen werden.

Kennt ihr diese Gefühle? - Dieses Hin- und Hergerissen-Sein? Zwischen Freude, Aufregung und ein wenig Bedenken, ob alles gut gehen wird???

Ich möchte euch in den kommenden Tagen einen kleinen Einblick in das Berliner - Eingewöhnungsmodell geben und unsere ersten Tage ein wenig dokumentieren! Ich freue mich auf jeden, der uns hier unterstützen und mitlesen wird!

Eure Ariane

1 Antwort

  1. […] erzählt auf ihrem Blog über den Wechsel ihrer Tochter von der Tagesmutter in die Kita und den damit verbundenen Gedanken, […]

  2. Huhu. Habe deinen Blog auf julinaeht entdeckt. Wir sind auch Teil der Blogparade & es hat Spaß gemacht deinen Artikel zu lesen. Auch den zum Berliner Modell… ganz genau so läuft es bei uns nämlich auch ab. Liebe Grüße

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